Ursachen

Rechenstörungen werden durch genetisch bedingte oder frühkindlich erworbene Hirnfunktionsstörungen sowie schulische, soziokulturelle und emotionale Faktoren verursacht. In der Regel wirken mehrere Faktoren zusammen.

Räumliches Vorstellungsvermögen, Arbeitsgedächtnis, Sprache und Aufmerksamkeit sind die für das Rechnen benötigten Denkwerkzeuge. Hinzu kommen die Fähigkeiten Verhalten und Gefühle zu steuern, Handlungen zu planen, Impulse zu kontrollieren, Ziele zu entwickeln und angemessen auf Umweltbedingungen zu reagieren. Defizite in diesen Bereichen beeinträchtigen die Entwicklung der Rechenfertigkeit. Erfahrungen des Scheiterns vergrößern Lernrückstände. Angst und Depression reduzieren die Leistungsfähigkeit des Arbeitsgedächtnisses. Misserfolge führen zu Lernunlust, Selbstwertstörungen und Vermeidungsstrategien. 

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Fort- und Weiterbildungsprogramm 2018/19

FACHTAGUNG "Lernen in Armut" am 30.11.2018

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